Freitag, 10. März 2023

Flüge gebucht

 Wie bei den anderen Afrika-Urlauben haben wir auch in diesem Jahr ERST Unterkünfte und Auto festgemacht und DANN erst nach den Flügen geschaut. Immer noch eine etwas beunruhigende Reihenfolge. Aber die gewünschten / guten Unterkünfte sind nun mal schon ein Jahr vorher buchbar, Flüge gibt es da meist noch gar nicht. Wir haben vorn und hinten jeweils eine Tag in der Planung, den man evtl. auch weglassen könnte, so dass sich wenigstens eine kleine Datumsverschiebung bei den Flügen realisieren lässt. 

Die verschiedenen Varianten mit Stops in Istanbul, Addis Abeba, Windhoek, Paris, London Heathrow, Zürich etc. habe ich dann eine Zeitlang beobachtet. Aber leider gehen die eher rauf als runter. Also haben wir heute gemeinsam die Entscheidung getroffen, in den sauren Apfel gebissen und doch die (einzigen) Nonstop-Flüge mit der Lufthansa Frankfurt - Johannesburg - Frankfurt gebucht. Besonders ärgerlich: die Gepäckstücke á 23 kg sind in den Preisvergleichen nicht mehr enthalten gewesen, sondern kommen noch oben drauf.

Jetzt gibt es aber absolut kein Zurück mehr. Das Geld ist ausgegeben:




Freitag, 24. Februar 2023

Nicht nur Sand, Steine, Wüste

Wetter und Landschaft in Namibia waren - für uns - absolut einzigartig, weil so völlig anders als zu Hause: nur (?) Sonne, Staub, Sand, Steine, Felsen, Gebirge, Wüsten, Dünen. War das nicht langweilig? Nein, obwohl wir wirklich insgesamt sechs Wochen keine grüne Wiese, keine blühende Blume, kein frisches Grün gesehen haben, war es trotzdem abwechslungsreich und faszinierend. Der Winter im südlichen Afrika ist nun einmal Trockenzeit. 

Das Klima

Auch in Südafrika werden wir wieder 'im Winter' unterwegs sein. Die meiste Zeit werden wir im nordöstlichen Binnenland unterwegs sein, wo die Auswirkungen der Ozeane gering sind. Es wird also wieder kalte Nächte und damit Pullover und Schal bei morgendlichen Safarifahrten geben, aber keinen Frost und tagsüber geht die Temperatur sehr oft auf freundliche und trockene 25 Grad hinauf. Mit Niederschlägen müssen wir dagegen kaum rechnen und mit Wolken auch recht wenig, denn es gibt durchschnittlich 9 Stunden Sonne bei 12 Stunden Helligkeit - bestes Urlaubs- und Fotowetter. 

Die Landschaft 

Landschaft und Natur werden in dem Teil Südafrikas, durch den wir fahren, völlig anders sein als in Namibia. Buschland und Steppe im Norden werden noch am ehesten vergleichbar sein. Aber der Pilanesberg Nationalpark ist z.B. ein riesiger ehemaliger Vulkankrater, und unsere Strecke läuft teilweise durch Hochebenen (das Highveld zwischen 1.000 und 2.000 Meter Höhe), Mittelgebirgslandschaft, die große Senke im Limpopo-Gebiet (zählt zum Lowfeld zwischen 100 und 300 m NN). Diesmal wird es also voraussichtlich Einiges an Abwechslung geben. Wir sind gespannt.






Sonntag, 19. Februar 2023

Countdown - Meldung: 200

Zwischenmeldung vom Countdown:
Heute, am 19. Februar sind es noch exakt



bis zum geplanten Start von Frankfurt nach Johannesburg !!

Samstag, 11. Februar 2023

(zu viel) Regen im Kruger NP

Vor einer Woche habe ich noch den Wetterbericht für Südafrika als positive Meldung geteilt. Inzwischen hat sich das Bild mächtig verändert. Es gbit Regen, aber es gibt eindeutig zu viel Regen auf einmal.

Los ging es mit der Warnung am 8. Februar:





Dann folgten in den nächsten beiden Tagen in den Sozialen Medien die ersten Vor-Ort-Berichte und Bilder Schlag auf Schlag. Es waren innerhalb weniger Stunden mehrere Dutzend Straßen im und am Kruger Nationalpark überflutet, weggeschwemmt oder zumindest unbefahrbar und damit auch eine ganze Reihe von Camps im Süden des Parks von der Außenwelt abgeschnitten:




Die Parkverwaltung warnte davor, noch in den Park hineinzufahren. Nachdem die Regenfälle  am 10.02. nachgelassen hatten, wurden die Urlauber teilweise in organisierten Konvoys evakuiert:




Individuelle Versuche, einge Pisten zu befahren, waren erfolgreich:


oder endeten im Chaos:


Für die Urlauber, die gerade im Park sind, ist das Ganze eine Mischung aus Abenteuer und Ärger. Für uns wird das Ganze wahrscheinlich sogar gut sein: Denn bis September sind Straßen und Camps sicher wieder instandgesetzt und in der Trockensaison werden wir uns freuen, dass es im Februar so gut geregnet hat. 

Mittwoch, 1. Februar 2023

Regen im südlichen Afrika

 Gute Nachrichten: Es regnet recht ordentlich im Nordosten von Südafrika, also unserem 'Zielgebiet' für den September. Bis dahin wird es natürlich wieder austrocknen, aber wir werden sicher deutlich mehr Vegetation sehen, als z.B. in den Wüsten Namibias. Dort regnet es, wie man auf der Karte auch sehen kann, derzeit leider mal wieder nicht. 



Mittwoch, 18. Januar 2023

Wild Card - eine wilde Karte für Südafrika

Die südafrikanischen Nationalparks nehmen jeweils Eintrittsgebühren (conservation fee) - unterschiedlich gestaffelt nach Aufenthaltsdauer, Personenanzahl und Fahrzeug der Besucher.

Will man mehrere Parks mehrere Tage lang besuchen, ist unbedingt die Wild Card Membership zu empfehlen. Die Mitgliedschaft bietet 365 Tage unbegrenzte Zugang zu insgesamt mehr als 80 Nationalparks und National Reserves. Wählen kann man dabei zwischen verschiedenen Kategorien.

Erste Wahl: Individual, Couple oder Family. Klare Sache - Family!
Denkste, als Family sind zwei Erwachsene mit bis zu fünf minderjährigen Kinder definiert. Wir sind aber vier Erwachsene. Couple dagegen müssen kein Paar sein, schon gar nicht verheiratet, sondern einfach nur zwei Personen, die gemeinsam reisen. Offensichtlich sind wir demnach also zwei Couple.

Zweite Wahl: Für bestimmte Gruppen von Nationalparks und -reserves gibt es bestimmte sog. Cluster, die z.B. nur die von SanParks verwalteten Parks einschließt oder nur die in der Region Kwazulu Natal gelegenen etc.  Bevor man sich hier zu sehr vertieft: Alle diese Unterscheidungen betreffen nur Südafrikaner.

Für Ausländer wie uns gibt es letztlich nur die "International All Parks Cluster" Wild Card. In der Version Couple werden dafür aktuell* 5.585 Rand fällig - beim Kurs von etwa 18,50 Rand für 1 Euro also immerhin noch ca. 300 Euro für zwei Personen. Einzeln addiert hätten wir allerdings mehr als das Doppelte zu zahlen.

Die Karte ist relativ einfach schon aus Deutschland online zu bestellen - nicht selten kommt die eigentliche Plastikkarte dann aber wohl erst weit nach dem Urlaub hier per Post an. Aus diversen Berichten im Südafrika-Forum haben wir aber die beruhigende Info, dass ausschlaggebend vor Ort der per Mail übermittelte Confirmation Letter in Verbindung mit der Zahlungsbestätigung ist. Für die Plastikkarte gibt es nicht einmal an jedem Parkeingang ein Lesegerät, so dass man auf jeden Fall die Papiere dabei haben sollte. Das sollte wir hinkriegen.



Mittwoch, 4. Januar 2023

Alles so leer hier ?

Einer der auffälligsten Unterschiede zwischen Deutschland und Namibia war die absolute Leere Namibias mit im Schnitt nur 2,3 Menschen pro Quadratkilometer, von denen die allermeisten noch abseits der üblichen Touristenrouten leben. Im Vergleich dazu ist Südafrika deutlich dichter besiedelt mit 47,6 Einwohner je qkm (57,8 Mio. Menschen auf 1.220.000 qkm).

Allerdings immer noch kein Vergleich zu Deutschland mit 233 Einwohner je qkm (83 Mio. Menschen auf 356.000 qkm), also fast 5-mal so vielen Menschen auf 30% der Fläche Südafrikas.

Und mit unserer Route (in der folgenden Karte wieder als blaue Linie eingefügt) wollen wir uns überwiegend in den "leeren" Natur- und Wildschutzgebieten aufhalten sowie im dünn besiedelten Nordosten an der Grenze zu Botswana, Simbabwe und Mosambik. Eine Ausnahme bildet die Landung und die ersten zwei Fahrstunden im Großraum Johannesburg / Pretoria und die entsprechende Rückfahrt zum Flughafen am letzten Tag.